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OX will mit Petition den Konzertbetrieb sichern
Als vor rund zwei Wochen OX. Kultur im Ochsen in der Markthalle das «OX on the Rocks» veranstaltete, wurde nicht nur musikalische Kost geliefert, sondern es wurden im Zuge des laufenden Emissionsverfahrens auch Unterschriften für eine Petition gesammelt, die einen gesicherten, dauerhaften Konzertbetrieb im «Ochsen» an der Vorderen Hauptgasse 8 forderte. Dies weil laut den Initianten jene Konzerte eine bald 30-jährige Tradition hätten, diese ein unverzichtbarer Bestandteil eines ansprechenden Kulturprogramms seien und ein regelmässiger Konzertbetrieb eine Aufwertung der Stadt bedeute. Auch wurde geltend gemacht, dass die Jugendlichen ein Kulturlokal in der Altstadt haben sollen. Insgesamt 407 Unterschriften kamen so in sechs Stunden zusammen, was die Organisatoren persönlich als grossen Erfolg bezeichnen.
Bei der Übergabe, an der Frau Vizeammann Annegret Dubach-Lemberg sowie Stadtschreiber Arthur Senn zugegen waren, betonte Rolf Bänziger, Vorstandsmitglied des OX, dass an den Konzerten im «Ochsen»- Saal ein grosses öffentliches Interesse bestehe, was die grosse Anzahl Unterschreibender bestätige. Auch Annegret Dubach-Lemberg stellte sich auf diesen Standpunkt: «Zofingen ohne den OX kann ich mir nicht vorstellen. Es wäre ganz grässlich, wenn es ihn nicht mehr geben würde, da ginge viel kaputt.» Doch trotz ihrer Sympathie stellte sie klar, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt nichts versprechen könne. Denn man müsse akzeptieren, dass es sich hier um eine rechtliche Situation handle, bei der der Politik teils die Hände gebunden seien. Sie werde jedoch dafür schauen, dass sich ein Weg öffnen werde.
Den anwesenden Aktivmitgliedern stellte sie in dem Sinne ein gutes Zeugnis aus, als dass ihrer Meinung nach der Verein einen fairen Kampf führe und machte – ausnahmsweise nicht auf die Konzerte bezogen – klar: «Ihr fordert, seid laut, man hört euch. Aber immer so, dass man gar nicht weghören möchte.»
Quelle: ZT vom 17.09.2011 / Günti Zimermann
