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OX legt Beschwerde beim Kanton ein

An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 31. Oktober 2007 fanden sich Aktiv- und Passivmitglieder des Vereins OX. Kultur im Ochsen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft des Kulturbetriebs zu debattieren. Die GV hat beschlossen, den vom Stadtrat bewilligten Einbau der ETIS-Schallschutzwand rasch zu realisieren. Unverständlich ist jedoch, dass die Stadt den Rahmen für den Kulturbetrieb zusätzlich eingeengt hat. Dies, nachdem der Stadtrat in der Sanierungsverfügung das öffentliche Interesse am OX höher gewichtet als dasjenige der direkten Anwohner.

Vorerst muss fest gehalten werden: Der Verein ist sehr erfreut, dass der Stadtrat in seinem Schreiben klar signalisiert, dass der Kulturbetrieb im Ochsen ein «überwiegendes öffentliches Interesse darstellt». Damit bestätigt er OX in seiner Kulturarbeit in der Altstadt. Dennoch geben gewisse Punkte der Baubewilligung Anlass zu Diskussionen, die an der GV besprochen wurden.

Zuerst beschlossen die stimmberechtigten Anwesenden, die Sanierung wie verfügt durchzuführen. So wird hinter der Bühne (Nordseite) eine Schallschutzwand mit patentierten ETIS Absorberplatten erstellt. Diese Massnahme soll gegenüber den Nachbarwohnungen vor allem tiefe Frequenzen (Basstöne) dämmen. Bevor man diese Wand jedoch in den OXSaal einbaut, wird diese extra für dieses Vorhaben noch von der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) ausgemessen. Das Vorhaben ist konform mit den Denkmalschutzbestimmungen, unter welchen die Liegenschaft steht. Im Interesse der Anwohner wird der Verein diese Schallschutzwand rasch erstellen. Über das bauliche Vorgehen auf der Südseite des Saales wird der Vorstand weiter mit den betroffenen Parteien das Gespräch suchen.

Nicht einverstanden erklärten sich die OX-Mitglieder jedoch mit bestimmten Punkten der Baubewilligung, welche den Rahmen gegenüber heute weiter einschränken.. Die GV erwartet, dass solch kostenintensive bauliche Sanierungsmassnahmen eine Lockerungen in der Handhabung des Programms ermöglichen. OX setzt sich für ein regelmässiges und attraktives Kulturangebot für die Jugendlichen in Zofingen ein. Der Verein wird deshalb gegen die Verfügung des Stadtrates eine Beschwerde beim Kanton einreichen.

Download Communique 31.10.2007

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